2030

Vietnams erster Sci-Fi-Film: Eine kapitalismuskritische Zukunftsvision.

Originaltitel: Nuoc (Nước)
Alternativtitel: Nuoc (2030), Nuoc 2030
Produktionsland: Vietnam
Veröffentlichungsjahr: 2013
Regie: Minh Nguyen-Vo
Drehbuch: Minh Nguyen-Vo
Produktion: Đặng Tâm Chánh, Nguyễn Thế Thanh, Minh Nguyen-Vo, Bao Nguyen
Kamera: Bao Nguyen
Montage: Julie Béziau
Musik: Inouk Demers
Darsteller: Hoang Tran Minh Duc, Quynh Hoa u.A.
Altersfreigabe: FSK /
Laufzeit: 98 Minuten

Wir schreiben das Jahr 2030. Die Klimakatastrophe der globalen Erwärmung hat in Südvietnam dazu geführt, dass die Hälfte des anbaufähigen Landes unter Meereshochwasser steht. Der größte Teil der Bevölkerung ist bereits evakuiert worden, aber Sao und ihr Mann Thi wollen ihr Land nicht verlassen. Sie leben in einem Stelzenhaus und ernähren sich kärglich vom schwindenden Fischbestand. Entlang der Küste arbeiten multinationale Großkonzerne auf schwimmenden Farmen unter strengster Geheimhaltung daran, die Mangelware Gemüse zu erzeugen. Nach der Ermordung ihres Mannes nimmt Sao eine Arbeit auf der schwimmenden Farm an, auf der sie die Täter vermutet. Dabei entdeckt sie, dass hier unter dem Einsatz von Gentechnologie produziert wird. Die ungetesteten Verfahren können allerdings schwere Gesundheitsschäden verursachen. Steht der Chefwissenschaftler, der einmal ihr Geliebter war, hinter dem Tod ihres Mannes? Auf der Suche nach der Wahrheit gerät Sao in den Strudel der Ereignisse und steht schließlich vor einer dramatischen Entscheidung.
Quelle: Moviepilot.de

Kritik:

Der Öko-Romantik-Thriller „Nuoc (2030)“, der die Panorama-Sektion der Berlinale 2014 eröffnete, ist laut den Machern der erste vietnamesische Science-Fiction-Film. Vietnam gehört ähnlich wie Holland zu den vom klimawandelinduzierten Meeresanstieg existenziell bedrohten Ländern, da überrascht es nicht, dass in „Nuoc (2030)“ ein pessimistischer Ausblick auf ein vom Meereswasser verschlungenes Festland geworfen und eine nationale Kollektivangst verarbeitet wird. Regisseur Nghiem-Minh Nguyen-Vo („Buffalo Boy“) gelingt damit ein zwar sehr interessanter Genre-Hybrid, bei dem die einzelnen Elemente aber nie in Einklang gebracht werden.

Die komplette Kritik ist durchlesbar auf filmstarts.de

42%

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